Textfeld: Der Marzahner Kammerchor
 
 
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So rast die Zeit:
Bald 40 Jahren singt und swingt der Marzahner Kammerchor in Berlin. Längst ist er eine feste Größe in Berlins Kulturleben geworden – aber immer bescheiden geblieben.
Denn das ist der Hauptzweck des Chores: Freude am Singen und an der Musik vermitteln. Wer will bestreiten, dass Leistung nur aus Freude geschöpft wird?
Etwas mehr als 40 Sängerinnen und Sänger aus den verschiedensten Berufsgruppen und jeden Alters geben  Montags bei den Proben ihr Bestes, um sich Chormusik mehrerer Jahrhunderte,  aus verschiedenen Ländern und unterschiedlicher Genres zu erarbeiten und in Konzerten ihrem Publikum darzubieten.
Seit nunmehr über 30 Jahren gelingt dies dem Chor. Natürlich ganz entscheidend sind dabei die Dirigenten: Sie sind Lehrer, Moderatoren, Diktatoren, Motivatoren und Psychologen in einer Person. Mit ihnen steht und fällt und lebt der Chor.
 

 
 

Herz und Seele des Chores:
Zwei herausragende Persönlichkeiten haben den Chor in den vergangenen gut 30 Jahren geprägt: Marieluise Nellessen und Michael Uhl.
Der heutige Marzahner Kammerchor wurde von Marieluise Nellessen im Jahre 1978 mit einigen Sängerinnen und Sängern des Frauenchors und des Männerchors Eintracht 1892 Mahlsdorf gegründet; sie leitete den Chor bis 1996.
Ihr Nachfolger im Amt ab 1996 war Michael Uhl. Unter seiner Leitung fand die anspruchsvolle künstlerische Leistung von Marieluise Nellessen ihre konsequente Weiterentwicklung. 40 Sängerinnen und Sänger hörten auf ihn.
Am 1. Januar 2011 übernahm  Uta Schlegel das Zepter und den Taktstock und leitete den Chor etwas mehr als drei Jahre. Während dieser gut drei Jahre wurden auch chorsinfonische Werke zur Aufführung
gebracht.
Wilfried Staufenbiel, seit 2014 für die Chorleitung verantwortlich, lotet die Stärken des Chores neu aus, er versteht es mit sicherem Gespür, dem Chor weitere anspruchsvolle Ziele zu setzen.

 

        Der Dirigent
 

Können und Konzerte:
Viele öffentliche Konzerte belegen stets aufs Neue das hohe musikalische Niveau des Chores.
Zahlreiche Konzerte und Konzertbeiträge
wurden geleistet, für die viel Übungsarbeit vor jedem Konzert zu leisten ist! Unter anderem trat der Chor im Deutschen Abgeordnetenhaus auf.
Auch zukünftig werden Konzerte im Mittelpunkt der Chorarbeit stehen. Jedes neu zu erarbeitende Musikstück erfordert intensive Probenarbeit, mit dem Gesamtchor und mit den einzelnen Stimmlagen.
 

 
 

Vor den Erfolg haben die Götter:
den Schweiß gesetzt. Was bedeutet Proben im Chor eigentlich? Muss jemand, der mitsingen will, Noten kennen oder ein Instrument spielen? Eigentlich nicht, aber es wäre wünschenswert. Freude am Singen gehört dazu und Töne müssten gehalten werden können. Das ist leichter als man denkt – doch schließlich sind da noch die Nachbarinnen und Nachbarn im Chor, die helfen und unterstützen.
Und das schweißt ganz schön zusammen. So ein Chor ist eine schöne Gemeinschaft, die immer offen ist für neue Sängerinnen und Sänger.
 

 
 

Gemeinschaft leben:
Vereinsmeierei gibt es beim Marzahner Kammerchor nicht. Wir sind zwar ein eingetragener Verein, aber einer, der sein Lebensziel in der Musik findet. Und das muss gepflegt werden:
Jährlich finden zwei bis drei Probewochenenden statt mit viel Musik und auch Diskussion und einmal im Jahr wird ein größerer Ausflug über ein ganzes Wochenende durchgeführt. Dabei verbinden wir das Angenehme mit dem Nützlichen – Neues kennenlernen und Neues einüben und dabei die Gemeinschaft pflegen.

Jung und alt gemeinsam:
Bei uns ist jedes Alter vertreten, von 17 bis 70. Junge Stimmen, alte Stimmen, alle haben ihren Reiz und Charme. Und so sind schließlich auch die über 30 Jahre Bestehen des Chores zu erklären. Wie im richtigen Leben wächst die Jugend immer wieder nach ...